auftrieb juk

„Corona positiv“

Trickfilm / Regie / Drehbuch
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https://www.youtube.com/watch?v=d5QZvUZRHr8
Berufsschule: LBS Schrems
4.Lehrgang 2019/20
Teilnehmende Lehrlinge: 7 (Unterricht – online)
Projekttage:29. April, 6., 13., 20., 27. Mai & 3., 10., 17. Juni 2020
Projektteam: Trick my Film – www.trickmyfilm.com
KulturvermittlerInnen: Birte Brudermann (Projektleitung, künstl. und organisatorische Leitung, Regie)
Bartek Kubiak (filmische und technische Leitung)

Projektbeschreibung:

Ziel des Workshops war es, einen Film zum Thema „Corona“ zu machen und dabei positive Aspekte der Lockdown Situation herauszuarbeiten.

Basis des Films sind Gedanken, die von den Schüler*innen kamen.

Diese wurden von der jeweiligen Schülerin, dem jeweiligen Schüler eingesprochen und auf Ton aufgenommen. Das Tondokument wurde via WhatsApp an Trick-my-Film gesendet.

Die Schüler*innen erzählten darüber, dass sie z.B. mehr mit der Familie unternahmen, Kuchen gebacken und neue Gericht ausprobiert haben. Sie betonten, dass soziale Medien eine große Hilfe für das Miteinander-in-Kontaktbleiben mit den Liebsten waren und dass man mehr Zeit hatte, über Sachen nachzudenken, über die man sonst nicht nachdenkt. Eine Schülerin hat ihr vergrabenes Talent zum Gitarre spielen wiederentdeckt. Und eine weitere Schülerin hatte viel Zeit für ihren kleinen Sohn, sie spielten und bastelten miteinander und gestalteten den Garten.

Woche für Woche war während der Religionsstunde ein Fixtermin, im welchem die neuen Aufgaben zur Weiterentwicklung des Films besprochen wurden. Abseits dieses Fixtermins in einer gemeinsamen Videokonferenz, gab es individuelle Kommunikation via WhatsApp und Trick-my-Film. Die Schüler*innen zeichneten, schnitten die Zeichnungen aus, animierten die zum Teil die Zeichnungen und sendeten sie dann an Trick-my-Film.

Dieser Prozess zog sich über 8 Wochen.
Die aussergewöhnliche Situation des Lockdowns auf Grund der Covid19-Pandemie, hat ergeben, dass eine völlig unerwartete neue Art von Workshop-Abhaltung entstanden ist.

Besonders ist uns aufgefallen, dass ein Kulturvermittlungsprojekt durchaus auch auf dieses Weise durchgeführt werden kann, wenn alle Beteigten “dran” bleiben und nicht im abstrakten Raum der digitalen Kommunikation verschwinden. Obwohl die Kommunikation sehr herzlich war, ist es jedoch eine ganz andere Atmosphäre, wenn man sich live trifft und wenn man gemeinsam vor Ort ein Projekt macht. Das direkte menschliche Miteinander kann nicht einmal durch die beste digitale Kommunikation ersetzt werden.